Backbone Signal steht - Schneller ins Internet, bis zu 1 GigaBit/s - Rathaus Weilheim nutzt als erster Kunde das SWE Breitbandnetz

v.li.o.: Karin Groß, geschäftsltd. Beamtin Stadt WM; Horst Martin, 2. Bgm. Stadt WM; Peter Müller, GF SWE; André Behre, Prokurist SWE; Ralf Fabian, EDV Stadt WM; u: Viviane Heise, Kundenserv. Breitband SWE; Elektromstr. Bernhard Berger, Stadtwerke KU

Pressemeldung vom 02.08.2018:

Meile für Meile bauen sie das gigaschnelle Internet für Weilheim aus. Jetzt vermeldet die Stadtwerke Weilheim Energie GmbH - SWE einen weiteren wichtigen Meilenstein: Das Backbone-Signal zur Inexio GmbH steht. „Jetzt können wir erste Breitbanddienste anbieten. Als ersten Kunden begrüßen wir in unserem SWE Breitbandnetz das Weilheimer Rathaus“, freut sich SWE Geschäftsführer Peter Müller.

Die Stadtwerke Weilheim bauen neben der Erschließung der unterversorgten Gemeindegebiete mit Bundes- und Landesförderung im Stadtgebiet das Glasfasernetz auch eigenwirtschaftlich aus. Damit Behörden, Privat- und Geschäftskunden künftig schneller und zukunftssicher im Internet sind. Wie schnell, in welchem Umfang, entscheidet, je nach Anforderung, jeder Kunde selbst. Dafür schließt er mit der SWE einen Hausanschlussvertrag sowie mit dem Breitbandprovider, der Inexio GmbH, einen Telefonie- und / oder Internet-Vertrag ab. Inexio ist ein bundesweit etablierter Internet Dienste-Anbieter. Wegen der guten Reputation und dem gutem Preis-/Leistungsverhältnis hatte die SWE die Inexio GmbH gewonnen, um Weilheim schneller ins Internet zu bringen. Die SWE baut das Breitbandglasfasernetz weiter zügig aus. Die Inexio übernimmt zusammen mit der SWE den Vertrieb und stellt die Technik bereit. Durch die Anbindung zu Inexio ist nun das erste Internetsignal zum Kunden geschaltet: das Weilheimer Rathaus und Jugendhaus „Come in“.

„Unseren Auftrag und unser Ziel, Datentransfer mit mind. 200 MBit/sec. sicherzustellen, haben wir mit unserem ersten Kunden allemal erreicht. Und es ist noch mehr drin: die derzeitigen Tarife der Inexio erlauben Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s, bei direkten Standortvernetzungen noch mehr. Wir achten auch beim weiteren Ausbau unseres SWE Glasfasernetzes darauf, dass Daten mit mindestens 200 MBit/sec. flitzen können“, sagt SWE Chef Peter Müller. Das ist immerhin doppelt so schnell, wie mit normalem Vektoring über Kupferkabel. „Denn beim normalen Vektoring auf Kupferbasis gibt es schon aus physikalischen Gründen eine Obergrenze von 100 MBit/Sec, abhängig von der Länge der Leitung kann es auch deutlich weniger sein. Das Glasfasernetz hingegen ist fast beliebig skalierbar. Ein riesiger Meilenstein für uns, denn unser Netz geht damit zum ersten Mal „live“. Glasfaser sind Lichtwellenleiter mit Datentransfermöglichkeiten in nahezu Lichtgeschwindigkeit“, erläutert SWE Prokurist André Behre. Mit den Anschlüssen am Rathaus sichern sie eine redundante Internet-Anbindung des Weilheimer Rathauses. Gleichzeitig wollen sie das Jugendhaus „Come in“ mit schnellem WLAN ausrüsten.

Telefonie, Sounds, TV - einfach brillant

Künftig kann die SWE, basierend auf ihrem Glasfasernetz, weitere, noch leistungsfähigere Hotspots in Weilheim aufbauen - für schnelles, kostenfreies WLAN und Surfen im Zentrum. Am Marienplatz und Kirchplatz könnten dann künftig noch mehr User, bis zu 100, gleichzeitig, kostenfrei unterwegs surfen. „Einen weiteren Hotspot könnten wir z.B. für das Rathaus aufsetzen. Somit könnten wir den Hot Spot im Zentrum von Weilheim auf die gesamte Innenstadt erweitern,“ sagt André Behre.

Und es geht noch weiter. Glasklarer Empfang von Sprach- und Internetdaten kann ergänzt werden durch Streaming-Dienste. So können SWE Breitband Kunden blitzschnell, Serien, Filme, Dokumentationen in brillanter Farb- und Tonqualität auf ihren Bildschirm holen. Denn ihr Provider Inexio kooperiert mit dem Streaming-Dienst NETFLIX.

„Das Backbone Signal steht - der Anfang ist gemacht“, sagt Peter Müller, „Wir machen zügig weiter. Damit wir schon bald den nächsten Gewerbekunden und die ersten Privathaushalte in den unterversorgten Gebieten an unser schnelles SWE Glasfasernetz anbinden können“, schaut Peter Müller optimistisch nach vorn: „verbunden mit einem riesen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die seit mehr als einem Jahr unermüdlich am Aufbau des SWE Glasfasernetzes arbeiten und nun ein spürbares Erfolgserlebnis haben“.