Zukunftsperspektive für Jugendliche - Berufsausbildung hat bei den Stadtwerken eine lange, gute Tradition

Pressemeldung vom 11.09.2017:

Die Stadtwerke Weilheim i.OB legen Wert auf eigene gut aus- und weitergebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher wollen sie auch jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen. Derzeit haben sie vier Auszubildende in kaufmännischen und handwerklichen Berufen. „Wir bilden gerne junge Menschen aus, denn wir brauchen auch künftig gut qualifizierte Fachkräfte. Da wir in vielen Sparten unterwegs sind, bieten wir auch mehrere Ausbildungsberufe an“, sagt Stadtwerkechef Peter Müller. Zwei ihrer Auszubildenden haben am 1. September ihr erstes Lehrjahr begonnen.

Die 19 jährige Greta Süberkrüb freut sich, bei den Stadtwerken Weilheim den Beruf der Gärtnerin im Garten- und Landschaftsbau zu erlernen. Ihre Ausbildung dauert 3 Jahre. „Die Ausbildungsschwerpunkte sind u.a. erkennen, be-stimmen und verwenden von Pflanzen nach deren Eigenschaften und Ansprüchen; planen, anlegen und bei uns vor allem gestalten von Gärten und Grünanlagen; schneiden von Sträuchern und Gehölzen; fachgerechte Düngung und Pflege von allen Pflanzenarten oder auch Pflasterarbeiten mit Verlegung von Entwässerungseinrichtungen sowie Trockenmauerbau“ sagt Sebastian Soyer, staatlich geprüfter Techniker im Gartenbau und stellvertretender Leiter Be-triebshof & Tiefgarage. Sollte in einer anderen Abteilung für sie wissensrelevante Arbeit zu erledigen sein, wird sie daran mitwirken dürfen. „Für mich war klar, meinen Beruf bei den Stadtwerken Weilheim zu erlernen, weil ich diese durch ein Praktikum von der FOS bereits gut kennengelernt habe. Besonders hat mir der Bereich Grünpflege gefallen mit den abwechslungsreichen Aufga-ben“, sagt die angehende Gärtnerin.

Ebenfalls am 1. September hat der 17 jährige Bartholomäus Zach seine Ausbildung bei den Stadtwerken Weilheim begonnen. Er möchte gerne „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“ werden. Was reizt ihn daran besonders? Die vielseitige Tätigkeit und dass er gerne handwerklich tätig ist, wie er sagt. Seine Ausbildung dauert ebenfalls 3 Jahre. Was die Schwerpunkte dabei sind, erläutert Franz Seiler, Wassermeister der Stadtwerke Weilheim: „Er wird elektrotechnische Arbeiten erlernen; sich Wissen über Biologie und Chemie aneignen, um z.B. die Zusammensetzung von gutem Trinkwasser zu erkennen bzw. die Analyse von Wasserwerten zu verstehen und richtig einschätzen zu können. Auch lernt er bei uns, welche Maßnahmen können Stadtwerke zum Gewässerschutz ergreifen oder wie lassen sich Trinkwasseranlagen planen und instandsetzen“.

Schon länger dabei sind die beiden Kauffrauen für Büromanagement. Sie durchlaufen alle Unternehmensbereiche der Stadtwerke, also auch die Kläran-lage oder den Betriebshof. So entwickeln sie ein besseres Verständnis für die Abläufe im Unternehmen und lernen ihre Kolleginnen und Kollegen mit deren Tätigkeiten besser kennen. Vor allem erwerben sie sich ein fundiertes Hinter-grundwissen bezüglich der Aufgaben eines kommunalen Dienstleisters wie den Stadtwerken. „Natürlich lernen sie bei uns auch Finanz-, Lager-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung, Rechnungseingang und -kontrolle oder Rechnungsausgang und -bezahlung, allgemeine Sekretariatsaufgaben oder fit im Umgang mit Kundenanrufen zu sein“, sagt ihre Ausbilderin Barbara Reindl, die in der Buch-haltungs- und Personalabteilung tätig ist.

Alle Auszubildenden besuchen parallel die Berufsschule. Die 20 jährige Viviane Heise hat ihre 2 ½ jährige Ausbildung im November 2015 bei den Stadtwerken Weilheim begonnen. Im November startet ihre erste Abschlussprüfung. Läuft alles gut, hat sie im Februar 2018 ihre letzten Prüfungen bestanden und ist dann Kauffrau für Büromanagement. Das dauert bei Isabella Schwab noch, denn sie ist erst im 2. Ausbildungsjahr. Beide sehen für sich auch langfristige Perspektiven bei den Stadtwerken Weilheim. Ihre Chancen stehen gut. „Allen Auszubildenden bieten wir - wenn sie erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden haben - zunächst eine auf ein Jahr befristete Übernahme und wenn sich in diesem Jahr alles zur beiderseitigen Zufriedenheit entwickelt auch eine unbefristete Übernahme an,“ sagt Stadtwerkechef Peter Müller.